SCM und HIRSCHTEC veröffentlichen Marktübersicht zum digitalen Arbeitsplatz 2021

Digital-Workplace-Studie: Szenarien für den digitalen Arbeitsplatz der Zukunft

© nicoelnino / 123RF.com

Der Wandel in Organisationen hin zu einem ganzheitlichen digitalen Arbeitsplatz wurde durch die Corona-Krise beschleunigt. Mittlerweile hat sich die Enterprise-Collaboration-Plattform Microsoft 365 / Office 365 in vielen Unternehmen etabliert bzw. wird von MitarbeiterInnen gefordert. Die heute von der SCM – School for Communication and Management und HIRSCHTEC, der Full-Service-Agentur für digitale Arbeitsplätze, veröffentlichte Studie zum digitalen Arbeitsplatz 2021 untersucht und erläutert verschiedene „Digital Workplace“-Szenarien.

Die Studie soll somit Unternehmen, die nach dem passenden „Digital Workplace“-Szenario für ihre spezifischen Bedarfe suchen, eine erste Hilfestellung geben und Orientierung vermitteln. Daher wurden die untersuchten Intranet- und „Digital Workplace“-Lösungen bestimmten Clustern wie z. B. Enterprise Collaboration Platform oder Information Platform zugeordnet, um das primäre Einsatzgebiet der jeweiligen Plattform zu definieren. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die grundsätzliche Einordnung der Lösungen in die jeweiligen Cluster um die Kategorie „Digital Hub“ ergänzt.

Die in der Studie beispielhaft erwähnten Lösungen wurden folgenden Kategorien zugeordnet:

  • Enterprise Collaboration Platform: Umfassende Systeme für eine standort- und länderübergreifende Zusammenarbeit als Basis des digitalen Arbeitsplatzes
  • Information Platform: Add-on- und Plug-in-Lösungen zu den „Enterprise Collaboration“-Plattformen, Classic Intranet, Social Intranet und Mobile Intranet, die den Schwerpunkt auf redaktionelle Inhalte legen
  • Process Platform: Systeme, spezialisiert auf Prozesse und Workflows
  • Collaboration Suite: Systeme, die alle Anforderungen bezogen auf Zusammenarbeit, Top-down-Information und Prozessabbildung in sich vereinen können
  • Digital Hub: Rahmen, der um die verwendeten Applikationen gelegt werden kann, um den NutzerInnen Strukturierungsmöglichkeiten und Schnellzugriff zu gewährleisten

Zudem wurde analysiert, inwiefern diese genannten Cluster die für einen digitalen Arbeitsplatz elementaren Schwerpunktbereiche (Information, mobiler Zugriff, Prozesse, Nutzerakzeptanz und Kollaboration) funktional abdecken.

Die Studie zeigt: Lösungen im Bereich der Add-ons und Plug-ins oder der Social und Mobile Intranets sollten echte Mehrwerte zum Standard von Microsoft 365 / Office 365 bieten können. Prozess-Plattformen oder Classic Intranets werden nur noch selten im „Digital Workplace“-Bereich eingesetzt, sondern beschränken sich stattdessen auf ihre Kernkompetenzen. Collaboration Suiten sind auch für kleine Unternehmen nicht zwingend das richtige Szenario und spezialisieren sich – je nach Hersteller – auf andere Anwendungsfälle. Digital Hubs stellen eine gute Alternative dar, wenn bereits Bestehendes mehr Struktur und Ordnung erhalten soll.

Was darüber hinaus deutlich wird: Der Evergreen-Ansatz und Cloud Services definieren den neuen Standard. Für Unternehmen wird es umso wichtiger auf Individuallösungen zu verzichten, stattdessen auf Standard-Lösungen zu setzen und dabei den digitalen Arbeitsplatz kontinuierlich zu analysieren sowie technologisch und inhaltlich weiterzuentwickeln. Die Wahl des richtigen „Digital Workplace“-Szenarios wird damit zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für Unternehmen – nicht nur aktuell, sondern auch in Zukunft.

Die Marktübersicht „Digitaler Arbeitsplatz 2021“ steht ab sofort als PDF auf der Webseite www.interne-kommunikation.net zum kostenfreien Download bereit. Die Ergebnisse der Studie werden in Kürze als Sonderbeilage der 15. Ausgabe des Fachmagazins BEYOND veröffentlicht.

Quelle: www.hirtschtec.eu

Pressemitteilung veröffentlicht am 15.12.2020 in Allgemein.
Schlagwörter: