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Rabea Thies, Head of People and Culture bei Meister

Warum Unternehmen von glücklichen Mitarbeitenden profitieren

Wir alle streben nach Zufriedenheit und Glück. Denn glückliche Menschen sind nicht nur entspannter und gesünder, sondern auch produktiver – sowohl privat als auch im Beruf. Wie kann eine Arbeitswelt aussehen, die Produktivität und Work-Life-Balance miteinander verbindet?

Eine Umfrage aus dem vorherigen Pandemiejahr zeigte, dass 47 Prozent der Befragten in ihrem Job frustriert sind, so jedenfalls zum Zeitpunkt der Umfrage, als die Rückkehr ins Büro nach der Homeoffice-Phase heiß diskutiert wurde. Viele zogen einen Jobwechsel in Betracht, weil das Bedürfnis nach mehr Flexibilität scheinbar nicht erfüllt wurde. Mit der nun aufgehobenen Homeoffice-Pflicht haben es Arbeitgeber:innen erneut in der Hand: Sie tragen eine wesentliche Mitverantwortung und können so vieles tun, um die Zufriedenheit der Mitarbeitenden zu erhöhen.

Flexible Arbeitsorte – aber mit Konzept

Die allermeisten Unternehmen haben pandemiebedingt ortsunabhängiges Arbeiten bereits diskutiert, erprobt und umgesetzt. Unabdingbar für erfolgreiche Remote-Work-Modelle sind ein fundiertes Konzept, transparente Kommunikation und die wertschätzende Einbindung der Bedürfnisse der Mitarbeitenden sowie ein Einverständnis über Nutzung von Tools und Erreichbarkeiten. Die Arbeit aus dem gemeinsamen Büro 1:1 ins ortsunabhängige Arbeiten zu übersetzen, führt oft zu Missmut, Demotivation und im schlimmsten Falle Kündigungen. Während sich viele über den eingesparten Arbeitsweg freuen, ziehen andere das gemeinsame Büro den eigenen vier Wänden zum Arbeiten vor. Das Wichtigste ist, hier auf die unterschiedlichen Bedürfnisse einzugehen und Lösungen anzubieten, die für das gesamte Team funktionieren. Denn Studien wie die der Universität von Oxford zeigen immer wieder: Zufriedene Menschen sind deutlich produktiver als jene, die es nicht sind – und erfüllte Bedürfnisse sorgen bekanntlich für Zufriedenheit.

Freie Zeiteinteilung für mehr Produktivität

Auch der Abschied von festen Kernarbeitszeiten kann zu einer höheren Zufriedenheit im Team führen. So bietet beispielsweise eine ausgedehnte Mittagspause oder ein früherer Feierabend vielen Angestellten bereits genug Flexibilität. Dann werden die Arbeitsstunden am frühen Morgen oder – für die Nachtschwärmer:innen oder Eltern – am späten Abend ausgeglichen. Da die meisten Teamkolleg:innen zu diesen Zeiten meist nicht im Einsatz sind, können die Morgen- oder Abendstunden ideal als Fokuszeit genutzt werden.

Generell sollten sich Unternehmen klar sein: Ihnen ist nicht damit geholfen, wenn Mitarbeitende ihre Stunden am Arbeitsplatz lediglich absitzen. Denn mehr Einsatzzeit heißt nicht immer mehr Ergebnisse. Die Qualität der Arbeit hängt stark von den Regenerationsphasen ab. Auch ist jedes Teammitglied zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich leistungsfähig. Daher ist hier Vertrauen in die Selbsteinschätzung und -verantwortung der Mitarbeitenden gefragt. Dieser Vertrauensbeweis wird Kolleg:innen mehr Verantwortungsgefühl vermitteln und – neben der Flexibilität bei der Arbeitszeiteinteilung – den Raum für die individuellen Bedürfnisse der Teammitglieder erweitern.

Nachwuchs fordert flexible Arbeit

Eine flexiblere Zeiteinteilung wird auch immer mehr von der jüngeren Generation erwartet: Für sie ist das “Life” in “Work-Life-Balance” besonders wichtig. So stellt u. a. der Standard für Österreich fest: Der Achtstundentag und die 40-plus-Stunden-Woche sterben aus. Der Nachwuchs will sich tendenziell verwirklichen und weiterentwickeln und präferiert deswegen Teilzeit- oder flexible Arbeitszeitmodelle. Dabei belegt auch die zitierte Erhebung, dass die jüngere Generation Ehrgeiz im Arbeitsumfeld zeigt, die Mehrheit auch mal bereit ist, mehr zu arbeiten und die Erwartungen der Chefin bzw. des Chefs übertreffen wollen. Das moderne Arbeiten orientiert sich folglich immer mehr an den Ergebnissen der Teams – und nicht mehr an den Stunden, die Angestellte auf der Arbeit verbringen.

Unternehmen stehen heutzutage also vor der Aufgabe, den Teams angemessene Arbeitskonditionen zu bieten, die im Gesamtbild ein produktives Jobumfeld schaffen. Das gilt für Arbeitsort und-zeit genauso wie Hard- und Software-Tools. Vor allem die Nachwuchskräfte möchten effizient mit ihrer kostbaren Zeit umgehen. Dabei  sind sie durchaus gewillt, ihr Bestes zu geben. Allerdings sehen sie wenig Sinn darin, ihre 9-to-5-Schicht klassisch absitzen zu müssen, wenn sie dieselbe Leistung und gleichwertige Ergebnisse eventuell in einem anderen Arbeitsmodell deutlich schneller hervorbringen können.

Kollaborations-Tools als Brückenschlag

Das Homeoffice und die flexible Zeiteinteilung sind erste Schritte, um die Mitarbeiter:innenzufriedenheit zu steigern. Doch die neue Arbeitswelt birgt auch Potenzial für Frust in der Belegschaft, wenn die Kommunikation nicht reibungslos funktioniert. Damit das hybride Arbeiten auf Dauer produktiv und erfolgreich ist, nutzen viele Teams Kollaborations-Software. Neben dezidierten Tools für Videokonferenzen kann ein schneller Kommunikationskanal wie ein Messenger bereits viele Hürden nehmen.

Ein weiterer Tipp sind digitale Kanban-Boards wie MeisterTask: Eine Task-Management-Software kann enorm bei der Projektkoordination helfen. Das ist vor allem dann hilfreich, wenn viele Personen involviert sind, die nicht am selben Ort sind, oder zu unterschiedlichen Zeiten an besagtem Projekt arbeiten. Das Kanban-Board bietet die Möglichkeit den Gesamtüberblick zu bewahren und Aufgaben, Zuständigkeiten, Deadlines, Anhänge, Checklisten, die neuesten Entwicklungen und vieles mehr in den einzelnen Aufgaben festzuhalten. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf solche digitalen Tools für ein produktives, teamübergreifendes Projektmanagement.


Im Endeffekt helfen Kollaborations-Tools, die digitale Kommunikation zwischen Teams zu verbessern, damit jede/r für sich effizienter arbeiten und einen Teil zum Projekt beitragen kann. Die gesteigerte Produktivität und Transparenz erhöht den Grad der Zufriedenheit mit der eigenen Arbeit.

Nachteile durch Freiheit?
Durch die Zugeständnisse in der flexiblen Arbeitszeit oder dem Homeoffice befürchten manche Führungskräfte fehlende Kontrolle über ihre Teams. Im Gegenzug merken viele Arbeitnehmer:innen an, dass sie sich in der Homeoffice-Zeit isoliert fühlten und die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben immer mehr verschwammen. Dabei haben Umfragen ergeben, dass Mitarbeitende im Homeoffice tendenziell sogar mehr arbeiten.

Um wettbewerbsfähig zu bleiben, werden Unternehmen jedoch zukünftig das Homeoffice anbieten müssen – und damit beweisen, dass sie ihren Teams vertrauen. Hier können Führungskräfte und HR-Teams Maßnahmen ergreifen, um den vermeintlichen Nachteilen entgegenzuwirken und den Arbeitsplatz ein Stück angenehmer zu gestalten: von regelmäßigen Team-Aktivitäten über gemeinsame Arbeitsurlaube – sogenannte Workations –, bis hin zu zusätzlichen freien Tagen als Mental-Health-Days, um das geistige  Wohlbefinden zu fördern.

Fazit

Flexiblere Arbeitsmodelle etablieren sich derzeit branchenübergreifend. Auch weil es sich für Unternehmen lohnt, ihren Mitarbeitenden das nötige Vertrauen zu schenken: selbstbestimmtes Arbeiten macht Teammitglieder zufriedener, eigenverantwortlicher und letztendlich produktiver. Stimmen die Themen, das Aufgabenspektrum und die Sinnhaftigkeit im Job, so ist der Grundstein für einen erfüllenden Job bereits gelegt. 

Jedoch liegt es an den Unternehmen, die Weichen für eine transparente Kommunikation und eine effiziente Zusammenarbeit zu stellen. Denn: Funktioniert der interne Austausch in asynchronen Teams, können Arbeitgeber:innen bedenkenlos eine flexible Wahl der Arbeitszeit und des -ortes anbieten. Unter diesen Arbeitsbedingungen kann der Job sogar zu mehr Erfüllung im Leben beitragen.

Über die Autorin:

Rabea Thies ist Head of People & Culture bei Meister. Mit einem Abschluss in BWL und Psychologie hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit in Teams besser zu verstehen und widmet sich der Verringerung von Arbeitsstress und der Verbesserung des Lebens von Mitarbeiter:innen durch Talent-, Führungs- und Organisationsentwicklung bei Meister, eine der führenden Marken für Online-Tools zum gemeinsamen Arbeiten und Brainstormen. Mit der Meister Suite schafft das Unternehmen einen digitalen Ort, an dem produktiv gearbeitet wird. Bestehend aus MindMeister, MeisterTask und MeisterNote gibt die Suite den Benutzer:innen alle Werkzeuge, die sie brauchen, um einen effizienten und kreativen Workflow von der Ideen bis zur Umsetzung zu schaffen.

Pressemitteilung veröffentlicht am 13.05.2022 in Allgemein.